Bei der CDU Kreistagsfraktion liegt Kathrin Weiher für die Landratswahl vorn

Norderstedt / Kreis Segeberg. Auf ihrer Sitzung am Montag im Restaurant „Zur Glashütte“ berieten die Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion über ihre Positionierung zur  Landratswahl im März. Zu einer persönlichen Vorstellung und Fragerunde waren die  Lübecker Senatorin und ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin der Hansestadt Kathrin Weiher und Landrat Jan Peter Schröder eingeladen.

Weiher überraschte freundlich-professionell durch ihre Kenntnis über den Kreis Segeberg. Auf Zustimmung stießen ihre Ansichten zur Nutzung der Chancen des Kreises in der Metropolregion, Gewerbeansiedlung und  Gewerbeförderung, Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Generierung von Fördermitteln, Breitbandversorgung bis zur letzten Milchkanne, Installierung von Solarparks, zukünftige Personaleinstellungen nur zur Verbesserung des Services und der Effizienz für die Menschen im Kreis, Wege zur Senkung der Kreisumlage, das regionale Verkehrskonzept, zusätzliche Kulturangebote für alle Altersgruppen in Zusammenarbeit mit Hamburg und Schaffung mobile Angebote auf dem Land, Stärkung des Ehrenamts, Tourismusausbau im Ostkreis durch attraktive Campingplätze und Nutzung vom Karl May Image für Western Erlebnisorte.

Für den Landratsjob würde die Kandidatin von Travemünde in den Kreis Segeberg ziehen.

„Wir sind weiter als andere Kreise. Das Glas ist halbvoll. Wir haben viel gemeinsam erreicht und es gibt noch einiges zu tun. Ich würde gern auf das Aufbauen, was wir gemeinsam erreicht haben. Das Jonglieren mit ganz vielen Bällen wie Ressourcen, Zeit, Personal und  den Anforderungen von Recht und Politik macht mir viel Freude. Auch wenn mal ein Ball dabei runterfällt. Ich möchte gern als ihr Antreiber und Bremser zugleich sowie Sündenbock und Mediator mit Ihnen weitermachen“, ist das Fazit der Rede von Jan Peter Schröder nach seinen Ausführungen zu den zukünftigen Möglichkeiten des Kreises.

In einer ersten Abstimmung mit verschiedenen abgestuften Wahlmöglichkeiten lag Kathrin Weiher im Meinungsbild bei den CDU Kreistagsabgeordneten weit vorn. Ihre endgültige Meinungsbildung wird die CDU Fraktion abschließen, wenn sich alle Kandidatinnen und Kandidaten im Hauptausschuss vorgestellt haben.

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Letzte Kreistagssitzung 2019

 

CDU lehnt Stellen- und Haushaltsplan im Kreistag ab

Kreis Segeberg – Die CDU Fraktion hat in der Kreistagssitzung am Donnerstag den Stellen- und Haushaltsplan für 2020 abgelehnt. Damit haben die Christdemokraten jedoch keine Mehrheit erhalten.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Kurt Barkowsky begründete die Ablehnung.

Wir zeichnen uns momentan dadurch aus, dass die von uns bereitgestellten Gelder nicht ausgegeben werden und stattdessen die landesweit mit Abstand höchsten Personalkostensteigerung von mehr als 54 % gegenüber 2015 produziert haben, auch wenn hier die Integration der ISE mit enthalten ist. Diese Kosten werden noch Jahrzehnte den Kreis und damit auch unsere 95 Kommunen belasten. Insbesondere wenn sich die Einnahmesituation des Kreises verschlechtert, werden uns die hohen Personalkosten einholen.

Alleine durch die zu erwartende tariflichen Steigerungen werden wir jedes Jahr einen hohen sechs- oder gar siebenstelligen Betrag zusätzlich aufwenden müssen, selbst wenn kein neues Personal eingestellt wird. Dieses wird uns dann dazu zwingen, entweder wichtige soziale Projekt, die die Schwachen und Bedürftigen in unserem Kreis unterstützen sollen, zu kürzen oder uns zu verschulden und damit auf Kosten der jungen Generation zu leben.

Beides ist den Menschen in unserem Kreis gegenüber unverantwortlich.

Wir als Christdemokraten stehen für ein nachhaltiges Handeln auf allen Politikfeldern.
Darum geht es der CDU auch nicht darum, primär die Kreisumlage zu senken,
sondern uns geht es darum Zukunftsinvestition vor den Hintergrund „einer Digitalen Zukunft“, die eine ganz andere Funktion einnehmen wird, zu investieren und nicht nur veranschlagen, sondern auch realisieren.

Vor der Abstimmung zum Haushalt stimmte der Kreistag mit den Stimmen der CDU für eine Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro für das Anti-Drogen Projekt „Revolution-Train“ im Kreis Segeberg. Das entspricht dem Antrag der CDU Fraktion.

Die Kreisumlage wurde um 2% gesenkt.

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CDU will Gemeinden im Kreis Segeberg entlasten

CDU-Fraktionsvorstand und Referenten auf der CDU Klausur 2019: (vlnr.) Sönke Siebke, Ole-Christophe Plambeck MdL, Jörg Buthmann, Kurt Barkowsky, Gero Storjohann MdB, und Claus Peter Dieck

Kreis Segeberg – Die CDU Fraktion im Segeberger Kreistag fordert für das nächste Jahr eine Senkung der Kreisumlage um 1,5 % . Zudem will die CDU die Städte und Gemeinden entlasten.

Für eine weitere Entlastung der Städte und Gemeinden beantragt die CDU die Übernahme der Kosten für den 1/3 Anteil der Kosten bei der Schülerbeförderung durch die Schulverbände nach dem Schulgesetz. Das bedeutet eine 1.043.900 Euro Entlastung der Schulverbände.

Das für 2019 eingeführte konsumtive Budget für finanzarme Kommunen soll auch in 2020 auf 1 Million Euro aufgestockt werden.

Bei den Kindertagesstätten soll der bisherige 3% ige Zuschuss des Kreises in Höhe von ca. 1,7 Millionen Euro für die Betriebskosten nach CDU-Forderung im neuen Jahr auf 6% verdoppelt werden.

Den Personalkostenzuwachs beim Kreis wollen die Christdemokraten auf 5,6 % für das nächste Jahr begrenzen. Die CDU beantragt die Personalkosten sollen somit nicht, wie vom Landrat und der Verwaltung gefordert von 49.080.600 EUR auf € 53.176.500 um 9,98% gegenüber 2019 steigen. Bei einer Mehrheit für den CDU Antrag im Kreistag würde sich der Personalkostenzuwachs auf 2.707.633 Euro statt 4.825900 Euro reduzieren.

Das ist das Ergebnis einer zweitägigen Klausur und einer zusätzlichen Tagung der CDU Fraktion in der mehrere einhundert Seiten Vorlagen virtuell auf den iPads bearbeitet und kritisch bewertet wurden.

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